Aluminium

Bild: "Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland AG"Bild: "Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland AG"
Aluminiumrecycling ist ein fester Bestandteil der Aluminiumproduktion. Mit nur 5 % der ursprünglich eingesetzten Energie kann Aluminium ohne Qualitätsverlust nahezu unbegrenzt wiederverwendet werden.

Aluminiumverpackungen bestehen jedoch meist aus lackiertem, beschichtetem oder mit Papier und Kunststoff verbundenem Aluminium. Bevor sie zu neuem Aluminium eingeschmolzen werden können, ist deshalb eine Vorbehandlung notwendig.

Verwertung

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Die Aluminiumverpackungen werden zunächst in Mühlen zerkleinert und von Fremdstoffen befreit. Die dem Aluminium anhaftenden Fremdstoffe, wie Lacke, Papier, Füllgutreste u.ä. werden dann durch eine thermische Vorbehandlung (sog. "Pyrolyse") bei rd. 500 Grad Celsius abgetrennt. Das verbleibende Aluminium kann dann als Sekundärrohstoff weiterverarbeitet werden.

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Das aufbereitete Aluminium wird bei einer Temperatur von rd. 660 Grad Celsius eingeschmolzen und anschließend zu Barren gegossen.
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Die gegossenen Barren werden zu Aluminiumblechen ausgewalzt, die dann wieder zu Verpackungen und Aluminiumschalen gestanzt werden können.

Das recycelte Aluminium muss nicht zwangsläufig wieder zu neuen Aluminiumverpackungen verarbeitet werden. Auch alle anderen Aluminiumprodukte können aus solchem "Sekundäraluminium" hergestellt werden.