Getränkekartons

Bild: "Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland AG"Bild: "Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland AG"
Getränkekartons bestehen aus 75 bis 80% aus Karton. Außen und innen sind sie mit dem Kunststoff Polyethylen beschichtet. Bei manchen kommt auch noch eine hauchdünne Aluminiumauflage hinzu.

Verwertung

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Die Papierfasern (Zellstoff) können in einem speziellen Verfahren für die Herstellung neuer Papierprodukte zurückgewonnen werden. Dazu werden die Kartons zerkleinert und in einer Trommel, die sich langsam dreht, mit Wasser aufgelöst. Durch Löcher in der Trommelwand treten die Papierfasern aus. Am Ende der Trommel bleiben die Folien- und Aluminiumreste übrig, die anschließend verwertet werden.

Teilweise werden leere Getränkekartons auch ohne eine solche Aufbereitung verwertet. Dazu werden sie gehäckselt und unter Hitze und hohem Druck zu Platten ähnlich wie Pressspanplatten verarbeitet.

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Die Zellstoff(papier)fasern werden wie beim Papierrecycling auf der Papiermaschine verarbeitet. Da die zurückgewonnenen Zellstoffasern besonders lang und sehr reißfest sind, können sie neuen Zellstoff vollwertig ersetzen. Daraus lassen sich unterschiedliche Papierprodukte wie zum Beispiel Hygienepapier, Wellpappe oder Papiersäcke herstellen.

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In der Zementfabrik werden die Kunststofffolien- und Aluminiumreste zusammen mit Rohgestein verwertet. Dabei dienen die Kunststofffolien als Energieträger. Das enthaltene Aluminmium ersetzt die Zugabe von natürlichem Bauxit, das für die Aushärtung des Zements nötig ist.

Auch eine Trennung der Folien- von den Aluminiumresten zur getrennten weiteren Verwertung ist technisch möglich, jedoch aufgrund des hohen Aufwandes die Ausnahme.