Weißblech

Bild: "Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland AG"Bild: "Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland AG"
Weißblech (z.B. Konservendosen) besteht aus hochwertigem Stahl mit einer hauchdünnen Zinnbeschichtung. Es kann vollständig und beliebig oft ohne Qualitätsverlust zu neuem Stahl verwertet werden. Durch das Recycling von Weißblech können neben Kohle und Eisenerz bis zu 75 % Energie eingespart werden.

Verwertung

 

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Ein Magnet reicht aus, um selbst kleinste Weißblechteile aus dem Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne auszusortieren. Vom Magneten gelangt das Blech in die Schrottpresse. Unter hohem Druck werden leere Dosen und andere Verpackungen aus Weißblech auf den Bruchteil ihres Volumens gepresst.

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Das gepresste Weißblech wird im Stahlwerk in einem Stahlofen bei rd. 1.600 Grad Celsius eingeschmolzen. Das flüssige Metall wird in der Stranggießanlage zu Stahlblöcken (sog. "Eisenbrammen") gegossen, die dann weiterverarbeitet werden können.

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Unter dem Druck von bis zu 1.200 Tonnen werden aus den "Eisenbrammen" in der Warmwalzstraße zwei Millimeter dünne Stahlbänder hergestellt. Nachdem diese Stahlbänder als Rohmaterial für neue Weißblechverpackungen noch die Kaltwalzstraßen durchlaufen haben, ist das Weißblech nur noch 0,12 Millimeter dick und kann zu neuen Verpackungen geformt werden.

Aus den "Eisenbrammen" oder Stahlbändern müssen nicht zwangsläufig wieder Weißblechverpackungen entstehen. Sie können grundsätzlich zu jedem neuen Stahlprodukt verarbeitet werden.